Tannhäuser

Richard Wagner

Handlung in drei Aufzügen
Dichtung vom Komponisten

Von 21. Juni 2026 bis 11. Juli 2026

Die Vorstellung am 27. Juni wird im Rahmen von «Opernhaus für alle» live auf den Sechseläutenplatz übertragen.

  • Sprache:
    In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Preview: 13 Jun 2026
    © Plakatmotiv von Paolo Barretta (Untitled)

Musikalische Leitung:
Tugan Sokhiev

Tugan Sokhiev

Tugan Sokhiev dirigiert regelmässig renommierte Orchester wie die Wiener, Berliner und Münchner Philharmoniker, die Dresdner und Berliner Staatskapelle, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Gewandhausorchester sowie das Philharmonia Orchestra. Zudem wird er von führenden US-amerikanischen Orchestern eingeladen, darunter das New York Philharmonic und das Philadelphia Orchestra, und verbringt in jeder Saison mehrere Wochen mit dem NHK Symphony Orchestra in Tokio. Von 2008 bis 2022 war er Musikdirektor des Orchestre national du Capitole de Toulouse und leitete zahlreiche gefeierte Konzerte, mehrere Uraufführungen sowie eine Vielzahl von Auslandstourneen, die das Orchester zu internationaler Bekanntheit führten. Zwischen 2014 und 2022 bekleidete er zudem die Position des Musikdirektors und Chefdirigenten des Bolschoi-Theaters in Moskau, wo er zahlreiche Neuproduktionen und Uraufführungen dirigierte. Er gastierte ausserdem an der Metropolitan Opera in New York, beim Festival von Aix-en-Provence sowie am Teatro Real in Madrid. 2024/25 gab er unter anderem sein Debüt mit dem L'Orchestre de l'Opéra national de Paris und dirigiert Gastkonzerte in Europa mit der Staatskapelle Dresden, Konzerte mit den Münchner Philharmonikern sowie das Sommernachtskonzert mit den Wiener Philharmonikern. Mit «Tannhäuser» leitet Tugan Sokhiev erstmals eine Neuproduktion am Opernhaus Zürich.

Tugan Sokhiev12 Juli 2026 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli 2026
Inszenierung:
Thorleifur Arnarsson

Thorleifur Arnarsson

Thorleifur Örn Arnarsson wurde 1978 in Reykjavik geboren. Nach dem Schauspielstudium an der Kunstakademie in Island arbeitete er als Regisseur an verschiedenen Häusern in Island, Finnland und Australien. Von 2005 bis 2009 studierte er an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch» in Berlin. In der Spielzeit 2010/2011 war er Chefregisseur am Konstanzer Stadttheater. Er inszenierte am Staatstheater Mainz, war leitender Regisseur am Staatstheater Wiesbaden und eröffnete 2016 die Ibsen-Festspiele in Oslo. Am Theater Augsburg inszenierte er die Opern «Die Fledermaus», «La bohème» und «Lohengrin». 2016/17 inszenierte er erstmals am Schauspiel Hannover («Hamlet»), gefolgt von einer Neuerzählung der «Edda», für die er 2018 mit dem Faust-Preis in der Kategorie Regie ausgezeichnet wurde, «Macbeth» und «Die verlorene Oper. Ruhr-Epos» (gemeinsam mit Albert Ostermeier und in Zusammenarbeit mit den Ruhrfestspielen). Weitere Arbeiten entstanden für das Norwegische Nationaltheater in Oslo («Faust»), das Theater Basel («Die Räuber») und das Theater Dortmund. Von 2019 bis 21 war Thorleifur Örn Arnarsson Schauspieldirektor an der Volksbühne Berlin. In den vergangenen Jahren arbeitete er unter anderem am Wiener Burgtheater und am Thalia Theater in Hamburg statt. Am Staatstheater Kassel realisierte er im Sommer 2022 das genreübergreifende Musiktheater-Projekt «Temple of Alternative Histories». In der Spielzeit 2023/24 inszenierte Arnarsson «Parsifal» an der Staatsoper Hannover, «Peer Gynt» am Burgtheater in Wien und «Tristan und Isolde» bei den Festspielen in Bayreuth. «Tannhäuser» ist Arnarssons erste Inszenierung am Opernhaus Zürich.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026
Bühnenbild:
Erna Mist

Erna Mist

Erna Mist (geb. 1998 in Reykjavík) ist eine isländische Künstlerin, die vor allem für ihre surrealen Gemälde bekannt ist. Sie schloss ihr Studium an der Slade School of Fine Art im Jahr 2023 ab und lebt und arbeitet derzeit in Reykjavík. Trotz ihres jungen Alters wurden ihre Werke bereits international ausgestellt, unter anderem in London, Mailand, Los Angeles, New York, auf der Art Basel, Miami, in Reykjavík und zuletzt im United Art Center in Peking, China. Neben ihrer Malerei hat sie Meinungsbeiträge in allen großen isländischen Zeitungen veröffentlicht und Bühnenbilder für das Stadttheater Reykjavík entworfen.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026
Kostüme:
Teresa Vergho

Teresa Vergho

Teresa Vergho, geboren 1980 in Regensburg studierte nach einer Schneiderlehre Bühnen- und Kostümbild an der HfbK Dresden und der UdK Berlin. Anschliessend war sie als feste Ausstattungsassistentin an den Münchner Kammerspielen engagiert. Seit 2012 arbeitet sie als Bühnen- und Kostümbildnerin unter anderem mit den RegisseurInnen Ersan Mondtag, Pinar Karabulut, Karin Henkel, Susanne Kennedy, Johan Simons, Jossi Wieler, Benny Claessens, Falk Richter, Marie Schleef und Wilke Weermann zusammen. Es entstanden Arbeiten an den Münchner Kammerspielen, dem Maxim Gorki Theater, der Volksbühne Berlin, dem Hamburger Schauspielhaus, dem Schauspiel Köln, der Ruhrtriennale, der Deutschen Oper Berlin, den Wiener Festwochen, am Burgtheater Wien, den Salzburger Festspielen und der Opéra de Lyon. Sie war als Kostümbildnerin mit mehreren Produktion zum Berliner Theatertreffen eingeladen, unter anderem 2012 mit «Gesäubert/ Gier/ 4.48 Psychose» in der Regie von Johan Simons, 2014 «Tauberbach» in der Regie von Alain Platel, 2022 mit «Like Lovers Do» in der Regie von Pinar Karabulut und zuletzt 2025 mit «Double Serpent» in der Regie von Ersan Mondtag. Ihr Kostümbild für «Die Selbstmordschwestern» in der Regie von Susanne Kennedy wurde 2017 in der Kategorie Bühnen- und Kostümbild für den deutschen Theaterpreis DER FAUST nominiert und sie wurde in der Kritikerumfrage der Zeitschrift Theater heute in der Spielzeit 24/25 zur Kostümbildnerin des Jahres gewählt. Teresa Vergho lebt in Berlin.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026
Lichtgestaltung:
Martin Gebhardt

Martin Gebhardt

Martin Gebhardt war Lichtgestalter und Beleuchtungsmeister bei John Neumeiers Hamburg Ballett. Ab 2002 arbeitete er mit Heinz Spoerli und dem Ballett Zürich zusammen. Ballettproduktionen der beiden Compagnien führten ihn an renommierte Theater in Europa, Asien und Amerika. Am Opernhaus Zürich schuf er das Lichtdesign für Inszenierungen von Jürgen Flimm, David Alden, Jan Philipp Gloger, Grischa Asagaroff, Matthias Hartmann, David Pountney, Moshe Leiser/Patrice Caurier, Damiano Michieletto und Achim Freyer. Bei den Salzburger Festspielen kreierte er die Lichtgestaltung für «La bohème» und eine Neufassung von Spoerlis «Der Tod und das Mädchen». Seit der Spielzeit 2012/13 ist Martin Gebhardt Leiter des Beleuchtungswesens am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn heute mit dem Choreografen Christian Spuck (u. a. «Winterreise», «Nussknacker und Mausekönig», «Messa da Requiem», «Anna Karenina», «Woyzeck», «Der Sandmann», «Leonce und Lena», «Das Mädchen mit den Schwefelhölzern»). Er war ausserdem Lichtdesigner für die Choreografen Edward Clug (u. a. «Strings», «Le Sacre du printemps» und «Faust» in Zürich), Alexei Ratmansky, Wayne McGregor, Marco Goecke und Douglas Lee. Mit Christoph Marthaler und Anna Viebrock arbeitete er beim Händel-Abend «Sale» und Rossinis «Il viaggio a Reims» in Zürich sowie bei «Lulu» an der Hamburgischen Staatsoper zusammen und mit Jossi Wieler und Sergio Morabito an der Oper Genf für «Les Huguenots». 2023 gestaltete er das Licht für Spucks Ballett «Bovary» beim Staatsballett Berlin und 2024 Rossinis «Tancredi» an den Bregenzer Festspielen. Ausserdem war er Lichtdesigner bei «Atonement» von Cathy Marston am Opernhaus Zürich.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Okt. / 1 / 9 / 13 Nov. / 2 / 5 / 6 / 9 Dez. 2025 / 11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Timeframed17 / 18 / 22 / 25 / 30 Jan. / 1 / 4 / 6 / 8 / 11 / 12 Feb. 2026 / 27 Feb. / 6 / 24 März / 1 / 3 / 9 / 18 / 22 / 28 / 30 Apr. / 1 Mai 2027 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 The Butterfly Effect4 / 13 / 23 Apr. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 2 / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni / 20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Nachtträume20 / 25 / 28 / 30 Juni / 4 Juli 2026 Ein Sommernachtstraum11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 Slow Rush16 / 17 / 22 / 28 / 30 Jan. / 5 / 10 / 13 / 17 / 21 Feb. / 29 / 30 Mai / 3 Juni 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027
Choreografie:
Sebastian Zuber

Sebastian Zuber

Sebastian Zuber schloss 2015 die Salzburg Experimental Academy of Dance ab. Er arbeitete mit dem Choreografen Eyal Bromberg und wurde Ensemblemitglied in der Produktion «More Than Naked» von Doris Uhlich, bevor er 2016 für fünf Jahre der Johannes Wieland Company am Staatstheater Kassel beitrat. Seither tritt er spartenübergreifend auf, sowohl in Opernproduktionen von Christoph Marthaler, Sebastian Baumgarten und Herbert Fritsch als auch in zeitgenössischen Arbeiten der Susanna Leinonen Company, Panorama Dance Company, Saar Magal, Judith Sanchez Ruiz, Helder Seabra und Joachim Schloemer. Mit seiner eigenen Company kreiert und produziert er seit 2016 Stücke wie «Accalia, «Industrial Seagrass» und «Shallow Waters». Zu seinen choreografischen Auftragsarbeiten zählen «Aggro Alan» von Alexander Nerlich am Staatstheater Mainz, «Turandot» unter der Regie von Sebastian Baumgarten und «Tannhäuser» unter der Regie von Thorleifur Arnarsson am Opernhaus Zürich sowie «WILT and Shine» von Florian Zumkehr. In der Spielzeit 2024/25 war er Associated Artist am Tanzhaus Basel und brachte seine neueste Produktion «Honeymoon» zur Uraufführung.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026
Choreinstudierung:
Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot

Klaas-Jan de Groot ist ein niederländischer Dirigent und Chorleiter. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Chordirektor des Opernhauses Zürich. Nach seinem Studium in Den Haag und Cardiff war er von 2016 bis 2022 Assistent der Chordirektorin Ching-Lien Wu an der Niederländischen Oper in Amsterdam, wo er mit dem Opernchor mehrere Produktionen und Projekte einstudierte. Seit 2018 arbeitet er regelmässig mit dem Niederländischen Rundfunkchor (Groot Omroepkoor) zusammen. Von 2018 bis 2024 war er jährlich als Assistent von Chordirektor Eberhard Friedrich bei den Bayreuther Festspielen tätig. Er dirigierte verschiedene Konzerte und Aufführungen mit der Opera Zuid sowie mit dem Orchestra of the 18th Century und den Essener Philharmonikern. Von 2022 bis 2025 war er Chordirektor des Aalto-Theaters in Essen. Seit 2023 arbeitet er regelmässig mit dem NDR Vokalensemble in Hamburg. 2024 gab er sein Debüt beim MDR-Rundfunkchor sowie beim Rundfunkchor Berlin. Im Rahmen der Förderung von Nachwuchstalenten wurde Klaas-Jan de Groot 2021 mit dem renommierten niederländischen Dirigierpreis des Anton Kersjes-Fonds ausgezeichnet.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Ascanio in Alba13 / 20 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027
Dramaturgie:
Jana Beckmann,

Jana Beckmann

Jana Beckmann ist Dramaturgin und Kuratorin. Sie studierte Choreografie in Buenos Aires, Dramaturgie in Hamburg sowie Musik und Philosophie in Oldenburg und arbeitete international für Opern-, Theater- und Festivalinstitutionen, darunter am Tanzhaus Zürich, auf Kampnagel, am Grand Théâtre de Genève, am Goethe Institut Buenos Aires. Von 2018 bis 2023 war sie Dramaturgin an der Staatsoper Unter den Linden. Sie arbeitete u.a. mit den Regisseur:innen Romeo Castellucci, Kornél Mundruczó, Christiane Jatahy, Calixto Bieito, Dimitri Tcherniakov, Philipp Stölzl, Barbora Horáková, Thorleifur Örn Arnarsson. Von 2023 bis 2025 gehörte sie dem Leitungskollektiv Dramaturgie der Wiener Festwochen unter der Intendanz von Milo Rau an. Dort verantwortete und betreute sie zentrale Produktionen des Festivalprogramms, darunter «Sancta» von Florentina Holzinger. Seit der Spielzeit 2025/26 ist sie Dramaturgin am Opernhaus Zürich sowie freie Kuratorin der Wiener Festwochen. Darüber hinaus übernimmt sie Lehr- und Jurytätigkeiten und war Autorin einer Rundfunkoper über Joseph Beuys für den SWR. Als Kuratorin entwickelte und leitete sie Formate, die ästhetische Innovation mit Fragen von Teilhabe und kultureller Transformation verbinden, darunter das mit dem Opus Klassik nominierte Konzertperformance-Format «Sustainable Listening» und die «Akademie Zweite Moderne».

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027
Roman Reeger

Roman Reeger

Roman Reeger studierte Historische Musikwissenschaft und Rechtswissenschaft an der Universität Hamburg. Erste Theatererfahrungen sammelte er als Hospitant und Assistent an den Theatern in Oldenburg, Kiel sowie an der Staatsoper und der Schaubühne Berlin. 2013 trat er in die Dramaturgie der Staatsoper Unter den Linden ein. Von 2020 bis 2025 war er als leitender Dramaturg Mitglied der Operndirektion am Theater Basel. Gastengagements führten ihn unter anderem zu den Osterfestspielen Baden-Baden und zur Münchener Biennale für neues Musiktheater. Er arbeitete mit Regisseur:innen wie Christoph Marthaler, Herbert Fritsch, Thom Luz, Benedikt von Peter, Philippe Quesne, Claus Guth, Andreas Kriegenburg, Anna Bergmann, Eva-Maria Höckmayr und Jürgen Flimm zusammen und betreute Uraufführungen von Komponist:innen wie Jörg Widmann, Oscar Strasnoy, Lucia Ronchetti, Manos Tsangaris, Beat Furrer, Hèctor Parra und Herbert Grönemeyer. Als freier Autor veröffentlichte er Beiträge für Fachmagazine, Ausstellungskataloge und CD-Booklets, hält regelmässig Vorträge und lehrte als Lehrbeauftragter an der Universität der Künste Berlin. Seit der Spielzeit 2025/26 ist er Leitender Dramaturg am Opernhaus Zürich.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 Wie du warst! Wie du bist!20 / 21 / 25 Sept. / 2 / 3 Okt. 2025 / 4 / 5 / 10 Juli 2026 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Werckmeister Harmonien22 / 23 / 24 / 27 / 30 Apr. / 2 Mai 2027

Besetzung


Hermann, Landgraf von Thüringen Christof Fischesser


Tannhäuser Eric Cutler


Elisabeth Christina Nilsson


Venus Rachael Wilson


Wolfram von Eschenbach Christian Gerhaher


Biterolf Andrew Moore


Walther von der Vogelweide Johan Krogius


Heinrich der Schreiber Nathan Haller


Reinmar von Zweter Brent Michael Smith


Ein junger Hirt Yewon Han

Christof Fischesser

Der Bass Christof Fischesser, geboren in Wiesbaden, studierte Gesang bei Martin Gründler an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main. Im Jahr 2000 gewann er den Ersten Preis beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin, worauf ein Engagement am Badischen Staatstheater Karlsruhe folgte. 2004 wechselte er an die Staatsoper Unter den Linden in Berlin; von 2012 bis 2015 war er Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich, mit dem ihn seither eine enge Zusammenarbeit verbindet. Gastengagements führten ihn u. a. an die Wiener Staatsoper, das Royal Opera House in London, die Opéra national de Paris, das Teatro Real in Madrid, die Bayerische Staatsoper München, die Komische Oper Berlin, die Semperoper Dresden, die Opéra de Lyon, das Théâtre du Capitole de Toulouse, die Houston Grand Opera, die Lyric Opera of Chicago sowie an die Opernhäuser von Antwerpen, Kopenhagen und Göteborg. Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Partien wie König Marke in «Tristan und Isolde», Landgraf in «Tannhäuser», König Heinrich in «Lohengrin», Gurnemanz in «Parsifal», Sarastro in «Die Zauberflöte», Figaro in «Le nozze di Figaro», Rocco in «Fidelio», Banquo in «Macbeth», Méphistophélès in «Faust» und Baron Ochs auf Lerchenau in «Der Rosenkavalier». Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Am Opernhaus Zürich war er u. a. als König Heinrich, Orest in «Elektra», Kaspar, Daland, Gremin, Gurnemanz, Marchese di Calatrava und Padre Guardiano in «La forza del destino», Hunding in «Die Walküre» sowie als Jacopo Fiesco in «Simon Boccanegra» zu erleben.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027

Eric Cutler

Eric Cutler, geboren in Iowa, absolvierte sein Studium am Luther College und dem Lindemann Young Artists Development Program der Met. 2005 gewann er den Richard Tucker Award. Er ist an internationalen Opernhäusern zu Gast, u. a. der New Yorker Met, der Bayerischen Staatsoper, dem Royal Opera House in London, der Pariser Oper, dem La Fenice in Venedig, der Lyric Opera of Chicago, dem Teatro dell'Opera in Rom, der Canadian Opera Company, der Santa Fe Opera sowie an den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Bayreuth. Nach Anfängen im Mozart- und Belcanto-Repertoire sowie lyrischen Partien von Bellini, Donizetti, Bizet und Gounod u. a. an der New Yorker Met, der Bayerischen Staatsoper München, dem Royal Opera House, der Pariser Oper und bei den Festspielen in Salzburg und Glyndebourne singt er nun insbesondere Partien des jugendlichen Heldenfachs. Jüngste Höhepunkte waren u. a. die Titelrolle in «Lohengrin» (Staatsoper Hamburg, Salzburger Osterfestspiele und Staatsoper Berlin), Siegmund in «Die Walküre» (Staatsoper Berlin), Florestan in «Fidelio» (Royal Opera House, Dutch National Opera & Ballet und Opernhaus Zürich), Peter Grimes (Theater an der Wien) sowie Kaiser in Richard Strauss' «Die Frau ohne Schatten» (Semperoper Dresden). Frühere Höhepunkte waren u. a. die Titelrolle in Offenbachs «Les Contes d'Hoffmann» (Brüssel und Dresden), Bacchus in «Ariadne auf Naxos» (Festival d'Aix-en-Provence), Max in Webers «Der Freischütz» und Erik in «Der fliegende Holländer» (Bayerische Staatsoper und Bayreuther Festspiele). Am Opernhaus Zürich debütierte er 2022/23 als Siegmund in «Die Walküre», kehrte 2025 als Paul in Korngolds «Die tote Stadt» zurück und gibt in der laufenden Saison sein Rollendebüt als Tannhäuser.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027

Christina Nilsson

Christina Nilsson absolvierte ihr Gesangsstudium am University College of Opera in Stockholm. Die mehrfach ausgezeichnete Sopranistin — u. a. Preisträgerin des Renata Tebaldi International Voice Competition (2017) und des Operalia-Wettbewerbs (2019) — wurde 2025 von König Carl XVI. Gustaf zur Hovsångerska ernannt. Ihren internationalen Durchbruch erzielte die gebürtige Schwedin in der Saison 2017/18 als Aida an der Königlichen Oper Stockholm, wo sie in der Folge zahlreiche bedeutende Partien wie Tosca, Ariadne und Gräfin Almaviva («Le nozze di Figaro») verkörperte. Sie gastiert an internationalen Opernhäusern, u. a. der New Yorker Met, dem Royal Opera House in London, der Bayerischen Staatsoper München, der Semperoper Dresden, der Deutschen Oper Berlin sowie der Oper Frankfurt. Jüngste Höhepunkte waren ihre Debüts bei den Bayreuther Festspielen als Freia («Das Rheingold») sowie ihr Rollendebüt als Eva in «Die Meistersinger von Nürnberg» unter Daniele Gatti, das Hausdebüt an der Metropolitan Opera in New York als Aida, das Rollendebüt als Chrysothemis in «Elektra» an der Königlichen Oper Stockholm sowie Elisabeth in «Tannhäuser» und Aida an der Oper Frankfurt. Weitere wichtige Engagements umfassen Rosalinde («Die Fledermaus») an der Bayerischen Staatsoper sowie Aida am Royal Opera House und an der Semperoper Dresden. Auf dem Konzertpodium sang sie zuletzt Schönbergs «Gurre-Lieder» unter Alan Gilbert mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, Verdis Requiem unter Andrés Orozco-Estrada mit den Göteborger Symphonikern sowie Beethovens 9. Sinfonie unter Alan Gilbert mit dem Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra. Mit «Tannhäuser» unter der musikalischen Leitung von Tugan Sokhiev gibt sie ihr Hausdebüt am Opernhaus Zürich.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026

Rachael Wilson

Rachael Wilson, geboren in Las Vegas, absolvierte ihre Gesangsausbildung an der Juilliard School in New York. Von 2013 bis 2015 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, anschliessend bis 2019 Ensemblemitglied des Hauses, wo sie u. a. Dorabella («Così fan tutte»), Hänsel («Hänsel und Gretel»), Cherubino («Le nozze di Figaro») sowie Fatime in Webers «Oberon» verkörperte, wofür sie den Bayerischen Festspielpreis erhielt. Von 2019 bis 2023 war sie Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart, wo sie ihr Rollendebüt als Fricka («Das Rheingold») gab und u. a. die Titelrollen in «Carmen» und Vivaldis «Juditha triumphans» sowie Charlotte («Werther») sang. Als freischaffende Künstlerin gastierte sie seither u. a. am Teatro Real in Madrid, am Theater Basel, an der Komischen Oper Berlin, an der Staatsoper Hamburg, als Lola («Cavalleria rusticana») am Royal Opera House Covent Garden in London und als Varvara («Káťa Kabanová») beim Glyndebourne Festival. 2023/24 gab sie ihr Rollendebüt als Donna Elvira («Don Giovanni») an der Santa Fe Opera. Weitere Rollendebüts der jüngsten Zeit umfassen Blanche de la Force in Poulencs «Dialogues des Carmélites» an der Staatsoper Stuttgart sowie Armida in Händels «Rinaldo». Sie ist Trägerin des Bayerischen Kunstpreises. Am Opernhaus Zürich war sie bereits als Balkis («Barkouf») und als Olga («Eugen Onegin») zu erleben; in der laufenden Saison gibt sie hier ihr Rollendebüt als Venus in Wagners «Tannhäuser».

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026

Christian Gerhaher

Christian Gerhaher studierte Medizin und Gesang in München und rundete seine Ausbildung in Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf und Inge Borkh ab. Bereits während des Studiums entstand die Partnerschaft mit dem Pianisten Gerold Huber, die seit mehr als drei Jahrzehnten Massstäbe in der Liedinterpretation setzt. Die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Herbert Blomstedt, Bernard Haitink, Daniel Harding, Nikolaus Harnoncourt, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Antonio Pappano, Kirill Petrenko, Simon Rattle und Christian Thielemann führte ihn zu den bedeutenden Orchestern und Konzerthäusern der Welt. Er ist regelmässig zu Gast bei den Festivals in Edinburgh, Luzern und Salzburg sowie beim Rheingau Musik Festival und den BBC Proms. Zu seinen zentralen Opernpartien zählen Wolfram («Tannhäuser»), Posa («Don Carlo»), Germont («La traviata»), Il Conte di Almaviva («Le nozze di Figaro»), Orfeo, Don Giovanni, Simon Boccanegra, Amfortas («Parsifal»), Pelléas, der Prinz von Homburg sowie Lenau in Holligers «Lunea». Als Meilenstein gilt seine Darstellung des Wozzeck am Opernhaus Zürich. Mit Gerold Huber veröffentlichte er Liederzyklen von Schubert, Schumann und Mahler sowie zuletzt ein Brahms-Album (2025); ihre Einspielung «Robert Schumann: Alle Lieder» wurde 2022 mit dem OPUS Klassik ausgezeichnet, das Duo erhielt 2024 die Hugo-Wolf-Medaille. Die Philosophische Fakultät der Universität Zürich verlieh ihm die Ehrendoktorwürde. Gerhaher ist Autor von «Lyrisches Tagebuch» (C. H. Beck, 2022) und Professor für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater München sowie an der Royal Academy of Music London.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli 2026

Andrew Moore

Andrew Moore, amerikanischer Bassbariton aus New Jersey, erhielt seine Ausbildung an der Rutgers University (Mason Gross School of the Arts) sowie am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia. 2019 erreichte er das New England Region Finale der Metropolitan Opera National Council Auditions und wurde dort mit dem Susan Eastman Encouragement Award ausgezeichnet. Weitere wichtige künstlerische Stationen waren das Merola Opera Program in San Francisco sowie die Santa Fe Opera, wo er als Apprentice Singer u. a. in «La bohème», «Così fan tutte» und «Jenůfa» auftrat. Von 2020 bis 2022 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios Opernhaus Zürich. Anschliessend wurde er in das Ensemble des Hauses übernommen, dem er seit der Spielzeit 2022/23 angehört. Hier war er seither u. a. als Figaro («Le nozze di Figaro»), Paolo Albiani («Simon Boccanegra»), Don Fernando («Fidelio»), De Brétigny («Manon»), Marullo («Rigoletto»), Paris («Roméo et Juliette»), Marchese d’Obigny («La traviata»), Pritschitsch («Die lustige Witwe»), Johann («Werther») sowie Fix («In 80 Tagen um die Welt») zu erleben. Zu den jüngsten internationalen Engagements zählen sein Debüt bei der Warsaw Philharmonic als Basssolist in Beethovens 9. Sinfonie sowie sein Salzburg-Debüt als Marchese d’Obigny («La traviata»). Im Sommer 2026 wird er bei den Salzburger Festspielen als Johann («Werther») zu erleben sein. Zu seinem Repertoire zählen ausserdem Partien wie Leporello («Don Giovanni»), Guglielmo («Così fan tutte») und Rocco («Fidelio»).

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 Alice im Wunderland21 / 26 Nov. / 6 Dez. 2026 / 7 / 10 Jan. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027

Johan Krogius

Johan Krogius begann seine musikalische Ausbildung im Knabenchor der Domkantorei Cantores Minores in Helsinki. Er studierte später in Helsinki und Stockholm, gewann 2021 den Timo-Mustakallio-Gesangswettbewerb und wurde im selben Jahr beim Helsinki-Liedwettbewerb mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Im Opernbereich sang er Partien wie Jaquino («Fidelio») und Pong («Turandot») in Helsinki, First Man und Juhana in «The Last Temptations» an der Oper in Jyväskylä, Don Ottavio («Don Giovanni») an der Finnischen Nationaloper, Kuska («Chowanschtschina») mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen in Helsinki und Stockholm sowie Tamino («Die Zauberflöte») an der Oper in Tampere und beim Savonlinna Opera Festival, wo er 2024 auch als Don Ottavio und Ismaele («Nabucco») und 2025 als Macduff («Macbeth») zu hören war. Von 2022 bis 2024 gehörte er dem Internationalen Opernstudio der Berliner Staatsoper an. Dort verkörperte er u. a. Leukippos (Strauss’ «Daphne»), Tamino, Erster Geharnischter und Erster Priester («Die Zauberflöte»), Wirt und Haushofmeister bei Faninal («Der Rosenkavalier»), Trojaner («Idomeneo»), Parpignol («La bohème») und Borsa («Rigoletto»). Als Gast kehrte er u. a. als Tybalt («Roméo et Juliette») an die Berliner Staatsoper zurück. Auf der Konzertbühne trat er u. a. mit der Jyväskylä Sinfonia, dem Helsinki Baroque Orchestra, der Tapiola Sinfonietta und dem Turku Philharmonic Orchestra auf und debütierte 2024 mit Mozarts «Requiem» in der Berliner Philharmonie. Seit 2025/26 ist er Mitglied im Ensemble des Opernhauses Zürich, wo er im «Rosenkavalier», in «Tosca» und «Carmen» zu hören war.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Johannes-Passion24 März 2026 Die Fledermaus29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Alice im Wunderland15 / 19 Nov. / 6 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Die Zauberflöte2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027

Nathan Haller

Nathan Haller stammt aus Kanada und studierte Gesang an der Juilliard School in New York. 2013 war er Teilnehmer der Internationalen Meistersinger Akademie in Neumarkt. Von 2015 bis 2017 war er Mitglied des Opernstudios OperAvenir am Theater Basel, wo er u. a. Tamino («Die Zauberflöte»), Romeo («Romeo und Julia») und Oronte («Alcina») sang. 2016 gastierte er u. a. als Belmonte («Die Entführung aus dem Serail») am Akko Opera Festival in Israel und  2017/18 als François in Leonard Bernsteins «A Quiet Place» an der Neuen Oper Wien. Weitere Engagements führten ihn an die Bayerische Staatsoper in München, das Teatro Massimo di Palermo, die Wiener Volksoper, die Oper in Malmö und an die Deutsche Oper am Rhein. Auf der Konzertbühne war er u. a. am New York Festival of Song in der Carnegie Hall sowie in Händels «La Resurrezione» mit William Christie zu hören. Am Opernhaus Zürich debütierte er 2018 in Schrekers «Die Gezeichneten» und kehrte im Jahr darauf als Albazar («Il turco in Italia») sowie später in der Hauptrolle von Mitterers «Tapferen Schneiderlein» hierher zurück. Seit der Spielzeit 2021/22 gehört Nathan Haller dem Ensemble des Opernhaus Zürich an. Hier sang er in jüngerer Zeit u. a. Mercure in Rameaus «Platée», Gobin/Un giovane/Adolfo in Puccinis «Rondine», Boni («Die Csárdásfürstin»), Pong («Turandot»), Ein Tanzmeister («Ariadne auf Naxos»), u. a. die Partie des Andrès in «Les Contes d'Hoffmann», Erster Jude («Salome»), Victorin («Die tote Stadt»), Raoul de St. Brioche («Die lustige Witwe»), Goro («Madama Butterfly»), Valzacchi («Der Rosenkavalier») und Dr. Blind («Die Fledermaus»).

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027

Brent Michael Smith

Brent Michael Smith stammt aus den USA. Er studierte Gesang an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und an der University of Northern Iowa sowie Klavier am Hope College in Michigan. 2021 war er Finalist bei der Queen Sonja International Music Competition sowie 2020 Halbfinalist bei den Metropolitan Opera Council Auditions und ging als Preisträger bei weiteren internationalen Gesangswettbewerben hervor. Er erhielt zudem Stipendien der Loren L. Zachary Society und der Young Patronesses of the Opera Competition in Miami. In den USA sang er u. a. Zuniga («Carmen»), Friedrich Bhaer (Mark Adamos «Little Women») und Ashby («La fanciulla del West») an der Michigan Opera, Antonio («Le nozze di Figaro») an der Toledo Opera, Ariodante («Xerxes») beim Glimmerglass Festival, Lakai («Ariadne auf Naxos») an der Santa Fe Opera sowie Celio (Prokofjews «Die Liebe zu den drei Orangen») und Peter Quince («A Midsummer Night’s Dream») an der Opera Philadelphia. 2020/21 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Seither ist er Mitglied des Ensembles und war hier u. a. als Sparafucile («Rigoletto»), Raimondo («Lucia di Lammermoor»), Fürst Gremin («Eugen Onegin»), Frère Laurent («Roméo et Juliette»), Fafner («Das Rheingold») und Angelotti («Tosca») zu hören.

Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die Zauberflöte18 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027

Yewon Han

Yewon Han ist eine südkoreanische Sopranistin. Sie absolvierte ihr Bachelorstudium an der Seoul National University und setzte ihre Ausbildung im Young Artist Program des Korea National Opera Studio sowie 2022 bis 2024 im Internationalen Opernstudio Zürich fort. Sie hat eine Vielzahl von Rollen in Korea und Europa interpretiert, darunter Lauretta in «Gianni Schicchi», Papagena in «Die Zauberflöte», Adele in «Die Fledermaus», Romilda in «Serse», Li Si in «Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer», Titania in «A Midsummer Night’s Dream» sowie Najade in «Ariadne auf Naxos». 2025 war sie als Ophelia in «Hamlet» beim Buxton International Festival zu erleben. Sie wurde mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, darunter der erste Preis beim 60. Concurso Tenor Viñas (2023), der dritte Preis beim Internationalen Gesangswettbewerb Neue Stimmen (2022) sowie mehrere erste Preise bei bedeutenden Gesangswettbewerben in Südkorea. Seit 2025/26 ist sie festes Ensemblemitglied am Opernhaus Zürich und war hier jüngst in «Hänsel und Gretel», «Manon» und «Carmen» zu erleben.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Hänsel und Gretel20 / 23 Nov. / 2 / 4 / 16 / 18 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli 2026
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SoprAlti der Oper Zürich

Als während der Spielzeit 1999/00 für die verschiedensten Opern und Operetten ausschliesslich die älteren Mitglieder des Kinderchores benötigt wurden, begann das Ensemble durch das häufige gemeinsame Proben bald eine eigene Dynamik zu entwickeln und entsprang schlussendlich im Juli 2002, zur Première von Carmen, definitiv dem Kinderchor: Der Jugendchor war informell geboren. Zu Beginn der Spielzeit 2010/11 wurde der Name des Chores in "SoprAlti der Oper Zürich" umgeändert.Heute ist der Chor fester Bestandteil des Zürcher Opernhauses. Aktuell besteht er aus rund 25 begeisterten Sängerinnen im Alter zwischen etwa 16 und 30 Jahre. Pro Spielzeit hat er durchschnittlich zwischen 40 und 80 Auftritte. Er unterstützt dabei den Kinderchor oder tritt gemeinsam mit dem Zusatz- und dem Berufschor auf. In einigen Opern bestreitet er auch eigene Auftritte, etwa in Königskinder (Kinder des Besenbinders), Le Cid (Jeunes filles) oder Das schlaue Füchslein (Hühner). Zudem sind einzelne Mitglieder in verschiedenen Opern wie Tosca, Macbeth, Tannhäuser, L'Amore dei tre Re und Königskinder als Solistinnen zu hören.Ausserhalb des Opernhauses gehören eigene Konzerte, auswärtige Gastspiele, Messen an kirchlichen Feiertagen oder auch geschlossene Veranstaltungen von Firmen und Stiftungen ebenso zum Jahresprogramm wie Auftritte in den grossen Konzerthäusern.Die intensiven Freundschaften, die im Chor über das musikalische Engagement hinaus gepflegt werden, führen heute zu einem mühelosen aufeinander ab- und einstimmen der Sängerinnen. So entwickelt sich der Chor laufend weiter und kann nebenbei auch den Anforderungen des Spielplans gerecht werden.

Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Matthäus-Passion26 März 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027

Orchester der Oper Zürich

Besetzung

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Tugan Sokhiev12 Juli 2026 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Capuçon & Bihlmaier4 Okt. 2025 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 La Damnation de Faust10 / 14 / 17 Mai 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni / 26 / 27 / 29 / 30 Aug. 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Oiseaux Rebelles12 / 18 / 23 / 25 / 31 Okt. / 1 / 9 / 13 Nov. / 2 / 5 / 6 / 9 Dez. 2025 / 11 / 13 / 16 / 18 / 27 Sept. 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Ehnes & Noseda23 Nov. 2025 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Clara13 / 14 / 19 / 20 / 26 / 28 Dez. 2025 / 11 / 12 / 17 / 19 / 24 Apr. 2026 Countertime5 / 7 / 14 Sept. 2025 Altstaedt & Chan11 Jan. 2026 Jussen & Rustioni8 Feb. 2026 Festkonzert zum 85. Geburtstag von Ralf Weikert22 Feb. 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Messa da Requiem20 / 22 / 28 Feb. / 1 / 5 / 7 März / 6 Apr. 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Romeo und Julia23 / 29 / 30 Mai / 2 / 4 / 6 / 7 / 10 / 12 / 14 / 23 / 26 Juni / 20 / 27 / 29 Nov. / 6 / 13 / 19 / 26 / 27 Dez. 2026 Europa-Tournee 2026 «Mühlemann & Noseda»21 / 28 März / 1 Apr. 2026 Europa-Tournee 2026 «Messa da Requiem»22 / 23 / 25 / 26 / 29 / 31 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Ein Sommernachtstraum11 / 16 / 18 / 25 / 28 / 29 / 31 Okt. / 12 / 13 / 14 Nov. 2026 / 19 / 22 / 29 Juni / 3 Juli 2027 Mutter & González-Granados3 Okt. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Das Rheingold29 Nov. / 4 / 12 / 17 Dez. 2026 Gabetta & Noseda7 Nov. 2026 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Fuchs & Jordan1 / 2 Jan. 2027 Trifonov & Järvi16 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 Sorita & Lyniv14 Feb. 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 L'elisir d'amore25 / 27 / 29 Apr. / 2 / 6 / 9 / 12 / 14 / 17 / 21 Mai 2027 Balanas & Peltokoski18 Apr. 2027 Requiem pour Ophélie4 / 7 / 9 Mai 2027 See the music, hear the dance22 / 28 Mai / 6 / 10 / 12 / 15 / 25 / 26 / 27 Juni 2027 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 Viotti29 Mai 2027 Rachmaninov – Die drei Opern1 / 4 / 8 / 15 / 18 / 21 / 28 Nov. 2026 Benefiz «amiamusica»2 Okt. 2026 Open-Air-Konzert4 Juli 2027 Open-Air-Konzert28 Juni 2026

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Tosca28 Sept. / 2 / 8 / 11 / 15 / 19 Okt. 2025 / 11 / 14 / 17 / 21 / 24 Apr. / 13 / 17 Mai 2027 Madama Butterfly30 Dez. 2025 / 3 / 9 / 11 / 13 / 16 Jan. 2026 Rigoletto20 / 23 / 27 Dez. 2025 / 1 / 4 Jan. 2026 Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 Werther14 / 19 Juni / 1 / 4 / 10 Juli 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Macbeth8 / 11 / 14 / 19 / 22 / 30 Nov. 2025 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 Cardillac15 / 18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Hänsel und Gretel16 / 20 / 23 / 28 / 30 Nov. / 2 / 4 / 11 / 16 / 18 / 21 Dez. 2025 / 2 / 24 / 25 / 31 Jan. 2026 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. / 29 Sept. / 8 / 17 / 23 / 25 Okt. 2026 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 Scylla et Glaucus27 / 29 / 31 März / 2 / 6 / 30 Apr. / 2 Mai 2026 La forza del destino2 / 7 / 12 / 15 / 18 / 21 / 26 / 29 Nov. / 17 / 21 Dez. 2025 Sillons de Mémoires5 / 6 / 7 Feb. 2026 Gianni Schicchi2 / 6 / 8 / 10 / 13 Mai 2026 Monster's Paradise8 / 14 / 18 März / 10 / 12 Apr. 2026 Alice im Wunderland8 / 15 / 19 / 21 / 26 / 28 Nov. / 6 Dez. 2026 / 2 / 7 / 8 / 10 / 17 Jan. 2027 Manon Lescaut11 / 15 / 18 / 22 / 26 Dez. 2026 Die lustige Witwe27 / 31 Dez. 2026 / 3 / 7 / 10 / 13 Jan. 2027 Die Walküre24 / 31 Jan. / 3 / 6 Feb. 2027 Roméo et Juliette12 / 19 / 21 Feb. / 2 / 5 März 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027 Don Carlo1 / 6 / 8 / 11 Juli 2027 La fanciulla del west25 / 28 Feb. / 3 / 7 März / 4 / 7 / 10 / 16 Apr. 2027 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Rinaldo22 / 24 / 26 / 28 Feb. / 14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 Samson et Dalila13 / 17 / 20 / 24 / 27 / 30 Juni / 2 / 9 Juli 2027 Tannhäuser21 / 24 / 27 Juni / 2 / 5 / 8 / 11 Juli / 26 Sept. / 4 / 9 / 13 Okt. 2026 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027

Kurzgefasst

Sieben Jahre lebte Tannhäuser in der Traumwelt des Venusbergs, doch auch die Rückkehr in die sinnesfeindliche Gesellschaft der Wartburg bringt keine Erfüllung. Pilgernd zwischen den Welten ist er heimatlos. Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson, bekannt für seine eindringlichen Deutungen mythischer Stoffe und grosser Erzählungen, inszeniert «Tannhäuser» als existenzielles Identitätsdrama und surreale Reise ins Innere eines Menschen. Die Suche nach Sinn und Halt in einer Welt, die zu entgleiten scheint, hat Wagner zur philosophischen Weltbeschreibung verdichtet. Die isländische bildende Künstlerin Erna Mist hat dafür einen Raum entworfen, der die Topografie der inneren Zerrissenheit erfahrbar macht.

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Fotogalerie «Tannhäuser»


Das Plakatmotiv zu «Tannhäuser» © Paolo Barretta (Untitled)


Gut zu wissen

Flucht als Lebensmodus

Der Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson und Dramaturgin Jana Beckmann im Gespräch. In seiner Neuinszenierung erzählt Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson Tannhäuser als eine Geschichte über Heimatlosigkeit. Gefangen im eigenen Bewusstsein begibt er sich auf eine Reise ins Innere zwischen Selbsttäuschung und Scheitern.

 Was bedeutet Heimatlosigkeit für Tannhäuser? 

Tannhäuser ist nicht nur heimatlos in der Welt, sondern auch heimatlos in sich. Er hat sich selbst verloren. Er ist immer auf der Flucht, getrieben von Unruhe und seiner eigenen Zerrissenheit. Wenn ihm ein Zuhause angeboten wird, kann er es nicht annehmen, weil er sich nirgendwo zu Hause fühlt. Tannhäuser befindet sich in einem Teufelskreis der permanenten Selbsttäuschung, die er auch auf seine Aussenwelt überträgt. Vielleicht ist das auch die allerschlimmste Form von Heimatlosigkeit und Einsamkeit. Diese existenzielle Heimatlosigkeit ist der Ausgangspunkt seiner Reise ins Innere, zu sich selbst.
 

Annie Ernaux schreibt: «Ein Pilger sucht nicht den Weg – der Weg formt ihn». 
Ist Tannhäuser für dich eine Figur, die erst durch das Scheitern zu sich findet? 

TA: Beim Pilgern geht es nicht ums Ankommen. Es geht darum, was man auf dem Weg über sich, über seinen Platz in der Welt und über seine innere Stimme erfährt. Pilgern bedeutet, bereit zu sein, eine spirituelle Wandlung zu durchlaufen, Demut zu erleben und seine Fehler anzunehmen. Tannhäuser ist dazu nicht in der Lage, was in Widerspruch zu seinem Selbstbild steht. Er erlebt in unserer Inszenierung eine Art Fegefeuer und befindet sich in einem sich ständig wiederholenden existenziellen Traum, dem er nicht entkommen kann. Ein Traum, in dem er immer wieder vor seinen Entscheidungen steht und in welchem er dazu verdammt ist, dieselben Fehler zu wiederholen – eine Reise des gescheiterten Heldentums, der gescheiterten Erlösung und der gescheiterten Liebe in Dauerschleife.
 

Wagners «Tannhäuser» lebt musikalisch von Brüchen und Widersprüchen, Theodor W. Adorno hat in Bezug auf diese Oper den Begriff der Phantasmagorie geprägt. Wie spiegelt sich dies in der Inszenierung?

TA: «Tannhäuser» steht im Kontrast zu Wagners späteren Musiktheaterwerken, die viel dichter komponiert sind. Die Musikdramaturgie lebt von Brüchen. Das hat uns dazu geführt, eine Traumlogik zu etablieren, um jedes Puzzleteil in dieser Bruchhaftigkeit, und in der Ernsthaftigkeit für sich betrachten zu können: Die gesamte Handlung findet in Tannhäusers Kopf statt. Durch die Logik des Traums, befinden wir uns in einem Raum, in dem das Unterbewusstsein, das im Traum wach wird, die Realität verzerrt und überschreibt oder das Geschehen lenkt nach ganz eigenen Regeln verhandelt. Das sehen wir u. a. durch die Vervielfachung seines Ichs. Als Pilger wandert er durch die Landschaft seines Inneren. Aber die Wahrhaftigkeiten der Erscheinungen sind flüchtig, entrinnen ihm. Was eben noch als schön empfunden wurde, kann im nächsten Moment zum Albtraum werden. Am Ende einer Traumsequenz kommt Tannhäuser zum nächsten Ort und eine weitere Prüfung erwartet ihn. Es geht um die Kipppunkte im Leben. Seine Reise ist eine von Brüchen und Widersprüchen und sie führt uns durch verschiedene emotionale Zustände. Diesen Brüchen spüren wir nach.
 

«Tannhäuser» ist eine Reise ins Innere.  Der Raum der bildenden Künstlerin Erna Mist ist ein Abbild von Tannhäusers Seelenzustand – und zugleich eine surreale Landschaft.  

Der Bühnenraum schafft eine Reihe innerer Landschaften – eine traumlogische Welt, in der Tannhäusers Zustand seine Umgebung durchdringt. Das räumliche Konzept entspringt Tannhäusers existenziellem, Sisyphus artigem Leiden. Der Venusberg ist eine Landschaft aus leeren Gläsern auf einem scheinbar unendlichen Tisch, während die Wartburg einem goldenen Käfig gleicht, dessen Wände sich mit klaustrophobischer Wucht allmählich zusammenziehen. Hinter jeder Oberfläche verbirgt sich ein Gefühl der Einsamkeit und Entfremdung, und am Ende verliert sich Tannhäuser in einem Spiegellabyrinth seines eigenen zersplitterten Selbst. Ebenso unbeständig ist seine Beziehung zur Liebe und da es die Idee der Liebe ist, die ihn verzehrt, und nicht die Liebe selbst, haben wir beschlossen, Elisabeth in eine Statue und Venus in eine Illusion zu verwandeln. Der gleichen Traumlogik folgend, sind die Pilger blosse Projektionen, die sein eigenes Unterbewusstsein verkörpern. Was wir auf der Bühne sehen, ist in Wirklichkeit Tannhäusers psychologische Landschaft, seine existenzielle Architektur und sein wechselndes emotionales Klima. 
 

Die Welt bietet keine Wahrheiten, sondern Liebesmöglichkeiten. Du hast gesagt, dass es dir weniger um die Polarität – ein Entweder-Venusberg-oder-Wartburg – geht als um die Überwindung dieser zwei Welten …

TA: Es gibt Situationen im Leben, da träumt man von etwas, und wenn es Wirklichkeit wird, merkt man, dass der Traum und die Realität nichts miteinander zu tun haben. Wenn Tannhäuser merkt, dass weder Venus noch Elisabeth ihm geben wonach er sucht, erkennt er, dass er sich getäuscht hat, ohne eine Lehre aus der Selbstbegegnung zu ziehen. Er scheitert, denn er bleibt derselbe Mann mit denselben Problemen, mit denselben Charakterschwächen. Venus zeigt, wie gefährlich und toxisch diese Beziehung ist. Sie ist das Gegenteil von Elisabeth, die für eine andere Art von Liebe, auch eine andere Art von Weltsicht steht. Die Wartburg und Elisabeth als Prinzip der Konformität und Konventionen zu verstehen, und die freie Liebe des Venusbergs als Gegensatz zu begreifen, scheint mir nur ein Teil der Wahrheit zu sein. Ich möchte darüber hinaus die existenzielle Reise einer Figur auf einer persönlicheren Ebene betrachten: Die rastlose Suche nach Erfüllung verurteilt ihn dazu, niemals Frieden zu finden. Kaum ist ein Wunsch erfüllt, entsteht bereits der nächste; immer scheint das Glück anderswo zu liegen, das Gras ist immer grüner auf der anderen Seite. So wird das Begehren selbst zum Motor einer endlosen Bewegung. Daher geht es mir nicht darum die Welten gegeneinander auszuspielen. Elisabeth und Venus repräsentieren Tannhäusers Auseinandersetzung mit der Liebe und seiner Unmöglichkeit zu lieben, zu leben und sich in der Welt zurechtzufinden. Es geht um Flucht als Lebensmodus.


Was erwartet ihn in der Wartburg?

TA: Die Party auf der Wartburg, zu der Tannhäuser eingeladen ist, kann zunächst sehr verlockend sein, gerade wenn man sich einsam fühlt. Vor allem wenn man dort aufgewachsen ist und ausgestossen wurde: Eine Hoffnung, eine Nostalgie und die Möglichkeit einer Rückkehr. Gezeigt wird das Bild einer neoliberalen Elite, eine Art «Champagne Socialists», die den uneingeschränkten Luxus eines gutbürgerlichen Lebens geniessen, während sie soziale Gerechtigkeit und Progressivität predigen. Die Wartburg beschreibt ein System, das im Kern aber zutiefst reaktionär und patriarchal ist. Männer sind Teil einer verachtenden Gesellschaft, denen es vor allem um die Aufrechterhaltung ihrer Privilegien geht. Frauen werden von ihnen als Eigentum betrachtet und verehrt – solange sie keine eigene Entscheidungsmacht ausüben. 
 

Warum ist Elisabeths Tod keine Selbstaufgabe, sondern ein Akt der Selbstbestimmung

TA: Elisabeth opfert sich nicht für Tannhäuser. Sie entzieht sich bewusst einer Welt, in der sie keinen Platz hat, einer Welt, die sie zur Projektionsfläche macht und objektifiziert. Als sie sich zwischen die Gesellschaft der Wartburg und Tannhäuser stellt, glaubt sie noch daran, dass ein Mensch sich ändern kann. Durch Tannhäuser sieht sie einen Weg in die Freiheit. Sie handelt nicht als Opfer, sondern als jemand, der wirklich an Veränderung glaubt – für ihn wie auch für sich. Wir zeigen sie als starke Frau, die wütend und zutiefst enttäuscht ist. Sie kennt ihre vorgezeichnete Rolle: Sie ist der Preis des Sängerkriegs. Aber sie stirbt nicht, weil Tannhäuser keine Erlösung findet. Sie geht, weil Tannhäuser die Idee verrät, für die er stehen könnte. Damit nimmt er ihr die Möglichkeit, anders und freier zu leben. Ihr Tod ist kein Opfer – es ist ein Akt der Selbstbestimmung. Sie verlässt eine Welt, in der ihre Hoffnung keine Zukunft hat.


Inwiefern spiegeln Zerrissenheit, Ohnmacht und das Gefühl des Scheiterns, das Tannhäuser erlebt, ein aktuelles gesellschaftliches Phänomen?

TA: Tannhäuser würde sich lieber in der Glückseligkeit der Unwissenheit und der Zerstreuung verlieren, als sich den ernsten und komplexen Fragen zu stellen, mit denen die Gesellschaft heute konfrontiert ist. Er steht zwischen der Sehnsucht nach einer vergangenen Welt und der Notwendigkeit von Veränderung. Dies spiegelt wider, was meiner Meinung nach viele Menschen heute empfinden: die Unfähigkeit echte Handlungsfähigkeit zu erlangen.

  

Synopsis

Entdecken Sie das Kernstück jeder Geschichte: Unsere Synopsen geben Orientierung zur Handlung des Stückes und Konflikten, die seine Charakteren bewegen.

Erster Aufzug

Seit langer Zeit hat Tannhäuser sich im Venusberg verloren. Überdrüssig von den sinnlichen Freuden erinnert er sich an sein früheres Leben und beschliesst zurückzukehren. Venus versucht ihn erfolglos aufzuhalten. Landgraf Hermann erscheint mit seinen Freunden, einer Gruppe von Sängern. Sie fragen Tannhäuser, wo er sich so lange aufgehalten habe. Als der Sänger Wolfram, Elisabeth, die Nichte des Landgrafen erwähnt, kehrt Tannhäuser gemeinsam mit den anderen auf die Wartburg zurück. Er will Elisabeth wiedersehen. 
 

Zweiter Aufzug

Seit seinem Verschwinden begegnen sich Tannhäuser und Elisabeth zum ersten Mal wieder. Er gesteht ihr, dass er ihretwegen zurückgekehrt ist. Auch sie hat immer noch Gefühle für ihn, obwohl sie enttäuscht ist. Kurz darauf wird von Landgraf Hermann der Sängerwettstreit ausgerufen, an dem auch Tannhäuser teilnimmt. Tannhäuser besingt den sinnlichen Genuss und die anarchische Liebe. Er provoziert einen Skandal, als er sich dazu hinreissen lässt, Venus selbst zu beschwören. Obwohl Elisabeth von dem Gehörten zutiefst getroffen ist, stellt sie sich zwischen ihn und die vernichtenden Stimmen. Tannhäuser wird aus der Gesellschaft verstossen. Ihm wird auferlegt, nach Rom zu pilgern und den Papst um Vergebung seiner Sünden zu bitten.
 

Dritter Aufzug

Tannhäuser ist gescheitert und kehrt gebrochen zurück. Der Papst hat ihm die Absolution verweigert – nun droht ihm ewige Verdammnis. Elisabeth entscheidet sich für den Abschied von einer Welt, in der sie nicht vorkommt. Wolfram, der sie beobachtet stimmt ein Lied an, der ihren nahenden Tod vorausahnt. Tannhäuser berichtet Wolfram von seiner erfolglosen Pilgerreise nach Rom und wendet sich erneut Venus zu. Gleichzeitig ringt er mit der Erinnerung an Elisabeth – ihr Verschwinden stürzt ihn in tiefe Verzweiflung. Junge Pilger kehren aus Rom zurück und verkünden Tannhäusers Begnadigung.