Liederabend für «Zukunft Oper»

27. April 2026

Franz Schubert: Winterreise op. 98 D 911

  • Weitere Informationen:
    Mit Aktionen und Informationen rund um das Bauprojekt «Zukunft Oper»
    Die Einnahmen und Spenden des Abends kommen der «Stiftung Zukunft Opernhaus» zugute.

Besetzung


Bariton Michael Volle

Klavier Matthias Schulz

Michael Volle

Michael Volle war nach Engagements an den Opernhäusern in Mannheim, Bonn, Düsseldorf und Köln Mitglied des Ensembles des Opernhauses Zürich und der Bayerischen Staatsoper in München. 2008 und 2023 wählte ihn die Zeitschrift Opernwelt zum «Sänger des Jahres», 2009 wurde er mit dem Deutschen Theaterpreis «Der Faust» ausgezeichnet und erhielt 2023 als Anerkennung für seine Leistungen einen Oper!Award. Als Gastkünstler erhielt er Einladungen an die Staatsopern in Berlin, Hamburg und Wien, an die Semperoper Dresden, das Festspielhaus Baden-Baden, die Opéra de Paris, die Royal Opera London, das Teatro Real in Madrid, das Liceu in Barcelona, die Mailänder Scala, die New Yorker Met sowie zu den Salzburger, Bregenzer und Bayreuther Festspielen. Michael Volle hat sich vor allem als Wagner-Sänger sowie mit den Partien Richard Strauss’ und der Interpretation der grossen italienischen Baritonpartien, darunter die Opern Verdis, einen Namen gemacht. In jüngster Zeit war er in David McVicars «Ring» an der Mailänder Scala zu erleben, kehrte er in der Titelpartie von «Falstaff» an die Berliner Staatsoper zurück, wo er auch Wotan/den Wanderer verkörperte. Im Rahmen des 150-jährigen Jubiläums der Bayreuther Festspiele singt er dort 2026 zwei «Ring»-Zyklen sowie Amfortas («Parsifal»). Am Opernhaus Zürich war er u. a. als Jewgeni Onegin, Jeletzki («Pique Dame»), Roland («Fierrabras»), Sixtus Beckmesser, Hans Sachs («Die Meistersinger von Nürnberg»), Golaud («Pelléas et Mélisande»), Wolfram («Tannhäuser»), Holländer, Nabucco und Boris Godunow sowie in Schuberts «Winterreise» zu hören.

Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Liederabend für «Zukunft Oper»27 Apr. 2026

Matthias Schulz

Matthias Schulz, geboren 1977 in Bayern, studierte Klavier am Mozarteum in Salzburg und Wirtschaftswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Mit den Salzburger Festspielen verbindet ihn eine langjährige Beziehung. Dort wurde er zum Projektleiter, zum Konzert- und Medienreferent und 2009 zum Leiter der Konzertplanung ernannt. In dieser Position war er für die Mitgestaltung der Programme sowie für die Disposition und Verknüpfung sämtlicher Festspielproduktionen zuständig. Ein Schwerpunkt bildete zeitgenössisches Musiktheater. 2012 wechselte Matthias Schulz als Künstlerischer Leiter und Kaufmännischer Geschäftsführer zur Stiftung Mozarteum in Salzburg. Neben der Programmierung der Festival- und Konzertprogramme erstreckte sich seine Tätigkeit als Finanz- und Personalchef auf Fundraising, Marketing, Pressearbeit und Medienproduktionen. Von 2017 bis 2024 war er Intendant der Staatsoper Unter den Linden in Berlin. Neben der Erweiterung des Kernrepertoires, darunter zahlreiche Uraufführungen, etablierte Matthias Schulz erfolgreiche Formate für Alte Musik und experimentelles Musiktheater. Er setzte einen starken Fokus auf die Nachwuchsförderung und erhöhte die Zugänglichkeit des Hauses durch die Entwicklung innovativer Opernformate und die Gewinnung neuer Publikumsschichten. Er begleitete den Übergang von Daniel Barenboim zur Ernennung Christian Thielemanns als Generalmusikdirektor. Seit August 2025 ist Matthias Schulz Intendant des Opernhauses Zürich. Als Pianist, Kammermusiker und Liedbegleiter verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit, u. a. mit Elīna Garanča und Michael Volle. Er ist Vorstandsmitglied diverser Festivals, Jurymitglied internationaler Wettbewerbe und Mitglied des Kuratoriums der Bertelsmann Stiftung sowie der Liz Mohn Stiftung.

Liederabend Elīna Garanča19 Sept. 2025 Liederabend für «Zukunft Oper»27 Apr. 2026
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