2021 gab Angela Denoke ihr Debüt als Regisseurin am Theater Ulm mit Janaceks «Katja Kabanova». Es folgten Inszenierungen von «Salome» (Innsbruck), «Macbeth» (Regensburg), «Don Giovanni» (Hagen), «Tosca» (Bremerhaven), «La bohème» (Lübeck), «Les Contes d’Hoffmann» und «Die tote Stadt» (Staatstheater Mainz). 2026 inszeniert sie an der Semperoper Dresden mit «Un ballo in maschera» deren Spielzeiteröffnung. Angela Denoke war nach ihrem Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg Ensemblemitglied am Theater Ulm und der Staatsoper Stuttgart. An der Wiener Staatsoper der Bayerischen Staatsoper, der Opéra National de Paris, der Staatsoper Berlin sowie bei den Salzburger Festspielen verkörperte sie daraufhin u. a. Lady Macbeth von Mzensk (Schostakowitsch), Katja Kabanowa und Jenǔfa, Arabella und Salome, und sang darüber hinaus in «Pique Dame», «Die tote Stadt», «Parsifal», «Lohengrin, «Tannhäuser», «Rosenkavalier», «Fidelio», «Cardillac», «Wozzeck», «Die Sache Makropulos» sowie in Schönbergs «Erwartung». Sie sang u. a. am Royal Opera House in London, an der MET, der Nederlandse und der Semperoper, dem Teatro Real Madrid, Gran Teatre del Liceu Barcelona, dem Opernhaus Zürich, dem Théâtre du Châtelet Paris und an der Mailänder Scala. Ihre Diskografie umfasst u. a. «Die Sache Makropulos» (DVD Salzburg 2011), «Salome» (DVD Baden-Baden), eine Lehár-Gala (Dresdner Neujahrskonzert, Christian Thielemann CD und DVD), «Die tote Stadt», «Die Walküre», «Katja Kabanowa», «Cardillac» und Beethovens 9. Sinfonie (Mikhail Pletnev; Daniel Barenboim), «Wozzeck» (Ingo Metzmacher bei EMI) und «Fidelio» (Simon Rattle bei EMI). Mit diversen Lied-/Jazz-/und Chanson-Programmen war sie Gast beim Kurt Weill-Festival Dessau sowie an diversen Opernhäusern und Philharmonien Europas. Weiters präsentierte sie ihren Weill-Liederabend «Two Lives to live» bei den Salzburger Festspielen 2011 sowie u. a. an der Wiener Staatsoper und dem Gran Teatro Barcelona, Paris Garnier und «Städtebewohner» mit Liedern rund um die Weimarer Republik bei den Salzburger Festspielen 2015 sowie der Wiener Staatsoper in 2016. Auf Einladung von Christian Gerhaher präsentierte Sie zuletzt einen Eisler-/Heymann-/ Weill - Abend auf Schloss Elmau. 1999 wurde sie von der Opernwelt zur Sängerin des Jahres gewählt und erhielt 2007 den renommierten Theaterpreis «Faust» für ihre Darstellung der Salome. Im Februar 2009 wurde sie zur Kammersängerin der Wiener Staatsoper ernannt. Im September 2023 gewann die Künstlerin den Österreichischen Musiktheaterpreis in der Kategorie «Beste Regie» für Ihre Inszenierung der «Salome» am Tiroler Landestheater.