Liederabend Asmik Grigorian

9. Februar 2026

Werke von Richard Strauss, Sergej Rachmaninow, Georges Bizet, Gabriel Fauré, Olivier Messiaen, Maurice Ravel und Reynaldo Hahn

  • Dauer:
    ca. 1 Std. 45 Min. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 35 Min.

Besetzung


Sopran Asmik Grigorian


Klavier Lukas Geniušas

Asmik Grigorian

Asmik Grigorian wurde in Vilnius geboren und studierte an der Litauischen Musik- und Theaterakademie. Ihre internationale Karriere begann sie als Cio-Cio-San in «Madama Butterfly» an der Königlichen Oper Stockholm. Rasch entwickelte sie sich zu einer der profiliertesten Sopranistinnen ihrer Generation und gastiert seither an den bedeutendsten Opernhäusern der Welt. Bei den International Opera Awards wurde sie 2016 als «Beste Nachwuchssängerin» und 2019 als «Sängerin des Jahres» ausgezeichnet. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2017 als Marie in «Wozzeck». Ein Jahr später folgte dort unter der musikalischen Leitung von Franz Welser-Möst ihr international gefeiertes Rollendebüt als Salome, das ihr 2019 den Österreichischen Musiktheaterpreis als «Beste weibliche Hauptrolle» einbrachte. 2021 gab sie als Senta in «Der fliegende Holländer» ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen. In der Spielzeit 2021/22 debütierte sie in der Titelrolle von «Jenůfa» am Royal Opera House London und war als Tatjana in «Eugen Onegin» sowie in der Titelpartie von «Manon Lescaut» an der Wiener Staatsoper zu erleben. Weitere Engagements führten sie als Lisa in «Pique Dame» an die Mailänder Scala und nach Baden-Baden, als Jenůfa an die Staatsoper Unter den Linden Berlin, als Salome an die Metropolitan Opera New York sowie als Rusalka an das Royal Opera House London. In der Spielzeit 2024/25 gab Asmik Grigorian ihr Debüt in der Titelrolle von «Rusalka» am Teatro di San Carlo in Neapel, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie an der Bayerischen Staatsoper in München. Zudem debütierte sie als Elisabetta («Don Carlo») an der Wiener Staatsoper und als Norma am Theater an der Wien. Im Sommer kehrte sie als Salome mit dem London Symphony Orchestra unter Antonio Pappano zurück und sang Lady Macbeth («Macbeth») bei den Salzburger Festspielen. In der Saison 2025/26 ist sie u. a. als Desdemona in «Otello», Senta und Tatjana zu erleben. Im März 2022 erschien ihr Debütalbum «Dissonance» mit Liedern von Sergej Rachmaninow.

Liederabend Asmik Grigorian9 Feb. 2026

Lukas Geniušas

Lukas Geniušas wurde 1990 in Moskau geboren. Mit fünf Jahren wurde er in die Vorbereitungsklasse der Moskauer Chopin-Musikschule aufgenommen. Hier erhielt er 2008 ein Abschlussdiplom mit Auszeichnung. Er wurde bereits in jungen Jahren bei verschiedenen Wettbewerben ausgezeichnet, unter anderem der Gina Bachauer Piano Competition (Salt Lake City), dem Internationalen Chopin Wettbewerb (Warschau) und dem 2010 International German Piano Award 2012 (Frankfurt am Main). 2015 erhielt er eine seiner wichtigsten Auszeichnungen: die Silber-Medaille beim XV. Tschaikowski Wettbewerb (Moskau). Lukas Geniušas konzertierte mit verschiedenen Orchestern (Hamburger Symphoniker, Duisburger Sinfoniker, BBC Scottish Symphony, St. Petersbourg Philharmoniker, Kremerata Baltica, Orchester des Mariinsky-Theaters, City of Birmingham Symphony Orchestra) unter der Leitung von Dirigenten wie Valery Gergiev, Mikhail Pletnev, Andrey Boreyko und Dmitry Sitkovetsky. Sein Interesse gilt der Barock- sowie der zeitgenössischen Musik. Er beherrscht ein breit gefächertes Repertoire und spielt ebenso gern Werke moderner Komponisten wie auch in Vergessenheit geratene Kompositionen. Diese Vielseitigkeit spiegelt sich in seiner Diskografie wieder, welche nicht nur frühe Einspielungen von Sonaten von Brahms und Beethoven, die Etudes Op. 10 und 25 von Chopin und sämtliche Preludes von Rachmaninow umfasst, sondern auch neue CDs wie beispielsweise «The Emancipation of Dissonance» (Werke von Desyatnikov, Arzumanov und Ryuabov) oder eine Einspielung der Werke für Klavier und Violine von Aylen Pritchin.

Liederabend Asmik Grigorian9 Feb. 2026
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Kurzgefasst

Die international gefeierte Sopranistin Asmik Grigorian ist bekannt für ihre intensiven Interpretationen und ihre aussergewöhnliche Bühnenpräsenz. In diesem Liederabend gestaltet sie gemeinsam mit dem Pianisten Lukas Geniušas ein ebenso feinsinniges wie kraftvolles Programm, das Werke der russischen Spätromantik und des französischen Impressionismus vereint. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Kompositionen von Richard Strauss, dessen ergreifende «Vier letzte Lieder» den glanzvollen Höhepunkt des Abends darstellen.

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