Agrippina

Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel (1685–1759)
Libretto von Kardinal Vincenzo Grimani

Von 2. März 2025 bis 30. März 2025

  • Sprache:
    In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
  • Weitere Informationen:
    Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
    Die Einführungsmatinee findet am 16 Feb 2025 statt.

Musikalische Leitung:
Harry Bicket

Harry Bicket

Der in Liverpool geborene Harry Bicket studierte am Royal College of Music und an der Universität Oxford, wo er Orgelstipendiat an der Christ Church war. Er ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music und wurde 2022 im Rahmen der Queen's Birthday Honours mit einem «Officer of the Order of the British Empire» (OBE) ausgezeichnet. Seit 2007 ist er Künstlerischer Leiter des Ensembles The English Concert, mit dem er jüngst das Projekt «Handel for All» startete. Seine Diskografie wurde bereits für einen Grammy Award sowie für den Gramophone Classical Music Award nominiert. Ab 2013 war er Chefdirigent an der Santa Fe Opera und wurde 2018 zum Musikdirektor ernannt. Er dirigierte dort u.a. L’Orfeo, Pélleas et Mélisande, Carmen, Fidelio, Roméo et Juliette, Alcina und Candide. 2024 kehrt er mit Don Giovanni dorthin zurück. Er ist regelmässiger Gast an der Metropolitan Opera, wo er in den letzten Jahren u.a. Rodelinda, Le nozze di Figaro, Giulio Cesare, Agrippina und Così fan tutte dirigierte. Weitere Arbeiten führten ihn u.a. zur Lyric Opera of Chicago (Carmen, Rinaldo), Canadian Opera Company (Maometto II, Hercules), Houston Grand Opera (Le nozze di Figaro, Rusalka) sowie zum Chicago Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic oder zum Boston Symphony Orchestra. In Europa debütierte er kürzlich an der Pariser Oper mit Ariodante und dirigierte u.a. an der Bayerischen Staatsoper München, dem Glyndebourne Festival, der English National Opera, dem Royal Opera House sowie zahlreiche renommierte Orchester. Am Liceu in Barcelona wurde er für das Dirigat von Giulio Cesare mit dem Preis des Opera Critic als «Bester Dirigent» ausgezeichnet.

c-Moll-Messe17 März 2027
Inszenierung:
Jetske Mijnssen

Jetske Mijnssen

Jetske Mijnssen studierte Niederländische Literatur an der Universität Amsterdam und Regie an der Amsterdamse Hogeschool voor de Kunsten. Es folgten Engagements als Regieassistentin an der Nederlandse Opera in Amsterdam, am Grand Théâtre de Genève sowie an der Vlaamse Opera in Antwerpen. Ab 2001 entstanden eigene Regiearbeiten, darunter La traviata am Konzert Theater Bern, Die Entführung aus dem Serail am Aalto-Theater Essen, Madama Butterfly am Theater Basel, Jules Massenets Werther am Saarländischen Staatstheater Saarbrücken (2014 nominiert für den Theaterpreis DER FAUST), Die Dreigroschenoper und Il barbiere di Siviglia an der Opera Zuid in Maastricht, Almira an der Staatsoper Hamburg und bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie L’Enfant et les sortilèges, Don Pasquale, Pinocchio und Benjamin Brittens Der kleine Schornsteinfeger an der Komischen Oper Berlin. Mit Humperdincks Königskinder gab sie 2014 ihr Debüt an der Semperoper Dresden. Ihre Inszenierung von Luigi Rossis Orfeo an der Opéra national de Lorraine in Nancy wurde mit dem Grand Prix du Syndicat de la Critique 2016 ausgezeichnet, und Il barbiere di Siviglia in Oslo wurde 2022 für den norwegischen Heddaprisen nominiert. Ihre jüngsten Arbeiten waren Haydns Orlando paladino, Idomeneo, Hippolyte et Aricie und Dialogues des Carmélites für das Opernhaus Zürich, Giovanni Legrenzis La divisione del mondo, eine Koproduktion der Opéra National de Rhin, der Opéra National de Lorraine und der Opéra Royal de Versailles, Anna Bolena und Maria Stuarda in Amsterdam, Zemlinskys Kleider machen Leute an der Staatsoper Prag sowie La clemenza di Tito in Kopenhagen.

Bühnenbild:
Ben Baur

Ben Baur

Ben Baur stammt aus dem südhessischen Reinheim und studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weissensee. Seine Arbeiten als Bühnen- und Kostümbildner sind an wichtigen Theatern und Opernhäusern Europas zu sehen: u. a. am Maxim Gorki Theater und Deutschen Theater in Berlin, am Volkstheater München, am Staatstheater Karlsruhe und Staatstheater Saarbrücken, an den Schauspielhäusern in Bochum, Zürich und Frankfurt, am Aalto-Musiktheater Essen, an der Staatsoper Stuttgart, am Opernhaus Zürich, an der Welsh National Opera Cardiff, an der Opéra national de Lorraine in Nancy und der Opéra royal du Château de Versailles, an der Niederländischen Oper Amsterdam, der Staatsoper Hamburg, am Royal Opera House Covent Garden und am Burgtheater Wien. Mit Jetske Mijnssen und Jan Philipp Gloger verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit. Ben Baur gab 2014 sein Regiedebüt am Staatstheater Saarbrücken mit «Lucia di Lammermoor», wo er anschliessend «La traviata» und «Katja Kabanova» inszenierte. Zu seinen Arbeiten als Regisseur gehören u. a. Hugo von Hofmannsthals «Elektra» am Deutschen Theater Göttingen, «Roméo et Juliette» und «Il trovatore» an der Oper Graz, «Don Giovanni» und «Dialogues des Carmélites» am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen, «Il pirata» und «Faust» am Theater St. Gallen, «La bohème» und «Alcina» am Staatstheater Braunschweig, sowie August Ennas «Kleopatra» an der Danish National Opera.

Le nozze di Figaro24 / 29 Jan. / 1 / 5 / 7 / 10 / 14 Feb. 2026 / 2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027
Kostüme:
Hannah Clark

Hannah Clark

Hannah Clark ist Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie wurde an der Nottingham Trent University und der Londoner Central School of Speech and Drama in Theaterdesign ausgebildet. Im Jahr 2005 gewann sie den Linbury Biennial Prize für Bühnenbild. Zu ihren jüngsten Arbeiten gehören die Kostüme von Platée und Ariadne auf Naxos (Opernhaus Zürich), Semele (Glyndebourne Opera), Mitridate, re di ponto (Garsington Opera), Il trittico (Scottish Opera), In the Realms of Sorrow (London Handel Festival), Berenice (Royal Opera House, Linbury), Stiffelio (Opéra national du Rhin), Future Cargo und Deadclub (Requardt & Rosenberg), die Kostüme für Henry VI Rebellion und The Wars of the Roses (Royal Shakespeare Company), Alcina (Opera North), Così fan tutte (Northern Ireland Opera), Idomeneo (Garsington Opera), L’incoronazione di Poppea (Opera Theatre of St Louis), 4.48 Psychosis (Royal Opera House, Lyric Hammersmith /Prototype Festival New York). Zuvor entstanden Arbeiten für die Royal Shakespeare Company (Taming of the Shrew und Queen Anne), für die Opera North (Silent night, Un ballo in maschera, Suor Angelica, L’incoronazione di Poppea, L’Enfant et les sortilèges, Trouble in Tahiti und Osud), für Requardt & Rosenberg (Motor Show sowie The roof), für Requardt & Company (Mothers, Episode, Pequeñas Delicias, Roadkill Café und Jammy Dodgers) sowie für Shakespeare’s Globe Theatre (Eyam, Thomas Tallis, The Knight of the Pestle, The Oresteia, Othello, The Taming of the Shrew, Romeo und Julia, The God of Soho, As you like it und A Midsummer Night’s Dream).

Un ballo in maschera22 / 28 / 31 Mai / 7 / 13 Juni 2026
Lichtgestaltung:
Bernd Purkrabek

Bernd Purkrabek

Bernd Purkrabek studierte zunächst Bildneri­sche Gestaltung / Fotografie in Graz und später Lichtgestaltung an der Hochschule für Musik und Theater in München. Während dieser Zeit war er als Beleuchter tätig und assistierte bei Reinhard Traub und Asa Frankenberg an verschiedenen Theaterhäusern. Eigene Arbeiten führten ihn u.a. an die Wiener Staatsoper, zu den Bregenzer Festspielen, ans Royal Opera House Covent Garden, an die Staatsoper Hamburg, die Staatsoper Stuttgart und die Semperoper Dresden. Dabei arbeitete er mit Regisseur:innen wie Jetske Mijnssen, Florentine Klepper, Stefan Herheim und Johannes Erath. Mit Claus Guth entstanden u.a. das Schubert-Projekt Lazarus, Saul und Orlando am Theater an der Wien sowie Jephtha in Amsterdam. Regelmässig arbeitet er zudem mit Christof Loy, mit dem u.a. Jenůfa und Falstaff an der Deutschen Oper Berlin, Les Vêpres Siciliennes am Het Musiektheater Amsterdam, Der Prinz von Homburg und Peter Grimes am Theater an der Wien, La fanciulla del West an der Königlichen Oper Stockholm, Macbeth am Grand Théâtre de Genève und Rusalka am Teatro Real de Madrid entstanden. Für Così fan tutte am Royal Opera House London wurde er 2017 für den Knight of Illumination Award nominiert.

Video:
Kevin Graber

Kevin Graber

Besetzung

Dramaturgie:
Kathrin Brunner

Kathrin Brunner

Kathrin Brunner wurde in Zürich geboren. Sie studierte in ihrer Heimatstadt sowie an der Humboldt-Universität Berlin Germanistik, Musikwissenschaft und Französisch. Nach diversen Regiehospitanzen (u. a. «Die Dreigroschenoper» am Luzerner Theater; Regie: Vera Nemirova) und Dramaturgiehospitanzen ist sie seit 2008 Dramaturgin am Opernhaus Zürich. Hier arbeitete sie mit Regisseur:innen wie Achim Freyer («Moses und Aron»), Harry Kupfer («Die Meistersinger von Nürnberg», «Tannhäuser»), Stephan Müller, Guy Joosten, Damiano Michieletto, Christof Loy («La straniera», «Alcina», «I Capuleti e i Montecchi», «Don Pasquale», «La rondine»), Willy Decker («Il ritorno d'Ulisse in patria», «The Turn of the Screw»), Andreas Homoki («Wozzeck», «Das Land des Lächelns», «La forza del destino»), Christoph Marthaler («Il viaggio a Reims», «Orphée et Euridice»), Barrie Kosky («Die Gezeichneten», «Boris Godunow»), Nadja Loschky, Nina Russi, Jan Essinger und Jetske Mijnssen («Idomeneo», «Hippolyte et Aricie», «Platée»). Bei den Salzburger Festspielen 2012 erarbeitete sie «La bohème» mit Damiano Michieletto. Während der Corona-Pandemie war sie Co-Gründerin der Konzertreihe «Altchemie live» in der Alten Chemie Uetikon. 2025 betreute sie als Dramaturgin Jetske Mijnssens Inszenierung von Francesco Cavallis «La Calisto» beim Festival d’Aix-en-Provence.

Der Rosenkavalier21 / 26 Sept. / 1 / 5 / 14 / 17 / 21 / 26 Okt. 2025 Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 / 10 Okt. 2025 La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 Carmen18 / 21 / 23 / 27 / 31 Jan. 2026 Cardillac18 / 21 / 25 Feb. / 1 / 6 / 10 März 2026 Arabella14 / 18 / 22 / 25 / 28 Apr. 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 La rondine24 / 27 Sept. / 1 / 10 / 15 Okt. 2026 Elektra22 / 26 Nov. / 2 / 5 / 10 / 13 / 16 Dez. 2026 Don Pasquale23 / 27 / 30 Mai / 4 / 6 / 11 Juni 2027 Angels in America7 / 9 / 19 / 21 / 23 Mai 2027

Besetzung


Claudio Nahuel Di Pierro


Agrippina Anna Bonitatibus


Nerone Christophe Dumaux


Poppea Lea Desandre


Ottone Jakub Józef Orliński


Pallante José Coca Loza


Narciso Hagen Matzeit


Lesbo Yannick Debus

Nahuel Di Pierro

Nahuel Di Pierro, Bass, stammt aus Buenos Aires. Er studierte Gesang am Instituto Superior de Arte des Teatro Colón und war dort u. a. als Masetto («Don Giovanni»), Figaro, Colline («La bohème») und Guglielmo («Così fan tutte») zu erleben. Nach Engagements im Pariser Opernstudio und beim Young Singers Project der Salzburger Festspiele gastierte er u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Niederländischen Nationaloper, in Santiago de Chile und Buenos Aires, an der Opéra National de Bordeaux, bei den Festivals in Salzburg, Glyndebourne und Beaune sowie regelmässig an der Pariser Oper. Er sang u. a. Leporello («Don Giovanni») in Salzburg, Aix-en-Provence und Tel Aviv, Colline und Masetto am Royal Opera House in London, Osmin («Die Entführung aus dem Serail») am Théâtre des Champs-Élysées, Guglielmo beim Edinburgh Festival, die Titelpartie in «Le nozze di Figaro» an der Houston Grand Opera, Seneca («L’incoronazione di Poppea») am Gran Teatre del Liceu Barcelona, Osmin am Opernhaus Zürich und in Genf sowie Claudio («Agrippina») ebenfalls in Zürich. Jüngste Höhepunkte im Konzertbereich umfassen Händels «Messiah» und Paisiellos «Missa Defunctorum» in Salzburg, Bachs «Johannespassion» und Rossinis «Stabat Mater» in Paris, Mozarts «Requiem» in Versailles, am Théâtre des Champs-Elysées, Teatro San Carlo, Regio di Torino, in Valencia und bei den Wiener Festwochen sowie Schuberts Es-Dur-Messe mit dem Chicago Symphony Orchestra. Seine Diskografie umfasst Aufnahmen der Barockopern «Les Paladins» und «Ercole Amante» sowie Mozarts «Betulia liberata» und «Requiem». Ausserdem veröffentlichte er das Album «Anclao en Paris», das dem Tango seiner Heimatstadt Buenos Aires gewidmet ist.

La scala di seta25 / 28 Sept. / 19 / 24 Okt. 2025 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027

Anna Bonitatibus

Anna Bonitatibus, geboren in Süditalien, debütierte 1999 an der Scala in Mailand als Donna Elvira (Don Giovanni) und sang darauf am Teatro di San Carlo in Neapel Adalgisa (Norma). Seitdem gastierte sie u.a. am Royal Opera House in London, dem La Monnaie in Brüssel, der Wiener Staatsoper, dem Teatro Real de Madrid, der Bayerischen Staatsoper sowie bei den Festspielen in Baden-Baden, Salzburg und den Händel-Festspielen in Karlsruhe. Vor allem ihre Interpretationen der wichtigsten und bekanntesten Opern von Mozart und Rossini haben ihr Einladungen an die bedeutendsten Theater Europas und in die wichtigsten Konzertsäle der Welt eingebracht. So sang sie Angelina in La Cenerentola an der Bayerischen Staatsoper München, am Teatro dell‘ Opera in Rom, am Opernhaus Zürich und an der Opéra de Lyon, Cherubino in Le nozze di Figaro am Royal Opera House in London, am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, am Gran Teatre del Liceu in Barcelona sowie am Teatro Regio Turin und Agrippina an der Staatsoper Hamburg. Im Zuge ihrer regen Tätigkeit auf Opernbühnen und im Konzertsaal hat Anna Bonitatibus unter der Leitung zahlreicher berühmter Dirigenten gesungen. So arbeitete sie u.a. mit Sir Charles Mackerras, Riccardo Muti, Sir Antonio Pappano, René Jacobs, William Christie, Ivor Bolton, Myung Whun Chung, Alan Curtis, Ottavio Dantone und Marc Minkowski zusammen. Zahlreiche CD- und DVD-Aufnahmen dokumentieren ihr künstlerisches Schaffen und 2015 wurde die CD Semiramide – La Signora regale mit einem International Opera Award ausgezeichnet. 2016 war sie zudem für den International Opera Award als beste Sängerin nominiert.

Christophe Dumaux

Christophe Dumaux zählt zu den führenden Countertenören seiner Generation. Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 2001 als Eustazio («Rinaldo») unter René Jacobs in Montpellier. Seither war er u. a. an der Metropolitan Opera New York, beim Glyndebourne Festival, an der Opéra de Paris, an der Wiener Staatsoper, dem Theater an der Wien, bei den Salzburger Festspielen, am Bolschoi-Theater in Moskau, an der Mailänder Scala und an der Oper Amsterdam zu erleben. Er ist einer der gefragtesten Händel-Interpreten. Zu seinen Paraderollen zählen u.a. die Titelpartie in «Orlando», Polinesso («Ariodante»), Tolomeo sowie die Titelpartie in «Giulio Cesare» und Nerone («Agrippina»). Zu seinem Repertoire zählen ausserdem u.a. Cavallis Eliogabalo und Giasone sowie Endimione in «La Calisto», Ottone in Monteverdis «L’incoronazione di Poppea», Farnace in Mozarts «Mitridate» und Orfeo in Glucks «Orfeo ed Euridice». Am Opernhaus Zürich war er u.a. in Christoph Marthalers Händel-Pasticcio «Sale», als Melindo in Vivaldis «La verità in cimento» sowie zuletzt als Arsamene («Serse») und Nerone («Agrippina») zu erleben. Er arbeitet regelmässig mit Dirigent:innen wie William Christie, Emmanuelle Haïm, Gianluca Capuano, Giovanni Antonini, Andrea Marcon, Ivor Bolton, Philippe Jaroussky, Ottavio Dantone, Francesco Corti und Yannick Nézet-Séguin sowie mit Regisseur:innen wie Claus Guth, David McVicar, Robert Carsen, Calixto Bieito, Barrie Kosky, David Alden, Christof Loy, Barbora Horáková und Richard Jones. Als Tolomeo ist er in DVD-Mitschnitten aus Glyndebourne, dem Theater an der Wien und von den Salzburger Festspielen zu erleben. 2020 ist ein Soloalbum mit Händel-Arien erschienen.

Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027

Lea Desandre

Die Mezzosopranistin Lea Desandre studierte in Venedig, nahm 2015 an William Christies Le Jardin des Voix teil und wurde im Jahr darauf in die Akademie des Festivals d’Aix-en-Provence aufgenommen. Sie ist Trägerin mehrerer Preise, u. a. 2021 des Victoires de la Musique, 2022 des Opus Klassik und 2024 des Prix de la Critique. 2017 gab sie ihr Debüt in der Titelrolle von «Alcione» an der Opéra-Comique und trat 2018 erstmals bei den Salzburger Festspielen auf, wohin sie seither jedes Jahr zurückkehrte, u. a. als Cherubino, Despina, Annio («La clemenza di Tito»), Vénus («Orphée aux Enfers»), Abel (Caldaras «La Morte d’Abel») und Myrrah/Echo im Vivaldi-Pasticcio «Hotel Metamorphosis» sowie mehrfach in Konzerten. Sie arbeitete mit Dirigent:innen wie Gustavo Dudamel, Sir John Eliot Gardiner, Joana Mallwitz, Thomas Dunford und Raphaël Pichon sowie mit Regisseur:innen wie Sir David McVicar, Barrie Kosky, Robert Carsen, Christof Loy und Jetske Mijnssen. Zu ihrem Repertoire gehören zudem Rosina («Il barbiere di Siviglia»), Idamante («Idomeneo»), die Titelrollen in «Ariodante» und Charpentiers «Médée» und Dido («Dido und Aeneas»). Konzerte und Liederabende führten sie u. a. in die Wigmore und die Carnegie Hall, den Wiener Musikverein, die Philharmonie de Paris, die Tschaikowski-Konzerthalle in Moskau und in die Shanghai Symphony Hall. In der Saison 2025/26 war sie u. a. als Händels Theodora unter Thomas Dunford zu hören sowie als Mélisande («Pelléas et Mélisande») an der Opéra de Monte-Carlo. Bei den diesjährigen Salzburger Festspielen wird sie erneut als Despina zu erleben sein. Ihre Diskografie umfasst u. a. das Soloalbum «Amazone», welches mit einem Gramophone Editor’s Choice Award ausgezeichnet wurde, sowie die 2025 erschienene Einspielung «Songs of Passion» mit dem Lautenisten Thomas Dunford. Am Opernhaus Zürich sang sie zuletzt Poppea («Agrippina»).

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026

Jakub Józef Orliński

Jakub Józef Orliński, Countertenor, hat an der Fryderyk Chopin University of Music in Warschau seinen Master absolviert. Gleichzeitig war er 2012 Mitglied des Young Artists Programm an der Nationaloper Teatr Wielki in Warschau. Erste Bühnenerfahrungen sammelte er als Zweite Hexe in Dido and Aeneas und als Ariel in The Tempest am Collegium Nobilium Theatre in Warschau. Ab 2015 studierte er an der Juilliard School in New York und gewann den 1. Preis beim Marcella Sembrich International Voice Competition in New York. 2016 gewann er den 1. Preis am Oratorio Society of New York und wurde Finalist bei den Metropolitan Opera Council Auditions. 2017 gab er als Orimeno (Cavallis Erismena) sein Debüt beim Festival d’Aix-en-Provence und verkörperte diese Rolle 2019 erneut am Théâtre de Luxembourg. An der Oper Frankfurt war er 2017 in der Titelrolle von Rinaldo zu hören und kehrte im Mai 2019 als Unulfo (Rodelinda) dorthin zurück. Am Théâtre des Champs-Elysées in Paris sang er in Pergolesis Stabat Mater unter der musikalischen Leitung von Julien Chauvin und Narciso bei einer konzertanten Aufführung von Händels Agrippina. Unter der musikalischen Leitung von Emmanuelle Haïm war er zudem als Unulfo in Lille und in Caen zu erleben. In der Saison 2018/19 erschien sein Debütalbum Anima Sacra, welches er mit einer Tour durch Europa zusammen mit dem Orchester Il Pomo d’oro vorstellt. Zudem gab er sein Debüt in der Carnegie Hall mit einem Solistenkonzert zusammen mit dem New York Baroque Incoroprated. In der Warschauer Philharmonie war er in Händels Messiah zu hören und beim Montreal Bach Festival sang er ein Programm mit Bach-, Händel- und Vivaldi-Arien. Im Sommer 2019 ist er beim Glyndebourne Festival als Eustazio in Rinaldo zu hören.

Liederabend Jakub Józef Orliński15 März 2027

José Coca Loza

Der mittlerweile in Zürich lebende bolivianische Bass José Coca Loza kam 2012 nach Basel, um an der dortigen Musikhochschule zu studieren. 2016 wurde er Mitglied im Opernstudio am Theater Basel, wo er in Händels Alcina, Dukas’ Ariane et Barbe-bleue, Verdis La traviata und Strauss’ Elektra zu erleben war. Seither ist er ein gefragter Gast an den bedeutendsten Opernhäusern Europas. Zu seinen vergangenen Höhepunkten zählen Melisso (Alcina) am Royal Opera House in London, Fiorello (Il barbiere di Siviglia) an der Opéra de Monte-Carlo, Jesus (Johannespassion) in Madrid, sein Debüt an der Wiener Staatsoper als Alidoro (La Cenerentola), die Basspartie in Der Messias im Théâtre des Champs-Élysées und im Grand Théâtre de Genève sowie Galakonzerte mit dem Venice Baroque Orchestra und dem Ensemble Matheus. Weitere Auftritte waren u.a. Caronte (L'Orfeo) mit L'Arpeggiata unter Christina Pluhar und an der Seite von Rolando Villazón, Der Messias bei der Mozartwoche in Salzburg, Haly (L'italiana in Algeri) bei den Salzburger Festspielen und an der Opéra Royal de Versailles, Alidoro auf Tournee mit Cecilia Bartoli beim Lucerne Festival sowie in Barcelona und Madrid, Clistene (L'Olimpiade) mit dem La Cetra Barockorchester im Concertgebouw Amsterdam sowie Mozarts Requiem mit dem Tonhalle Orchester Zürich und mit The Hague Philharmonic. Jüngst sang er Achilla (Giulio Cesare) unter der Leitung von Gianluca Capuano, das Bass-Solo in Händels Messias in Boston, Borea (Scarlattis Il Giardino di Rose) auf Tournee mit La Ritirata sowie die Titelpartie in Porporas Polifemo an der Opéra National du Rhin und der Opéra de Lille.

Hagen Matzeit

Hagen Matzeit, Countertenor, studierte in Berlin Gesang und nahm an Regiekursen bei Ruth Berghaus, Peter Konwitschny und Harry Kupfer teil. Seine Sängerlaufbahn begann als Stipendiat der Komischen Oper Berlin. Neben Engagements am Nationaltheater Mannheim, der Deutschen Oper Berlin, an Den Norske Opera Oslo und am Teatro Capitol de Toulouse gastierte er u.a. bei den Schwetzinger SWR Festspielen, dem Hollandfestival Amsterdam, den Arts Music Bruxelles und dem Melbourne Australian International Festival. Er sang Hans Scholl (Weisse Rose) am La Monnaie in Brüssel sowie die Titelpartie in Jakob Lenz am Teatro Colón de Buenos Aires und an der Opéra national de Paris. In der Uraufführung Leila und Madschnun von Samir Odeh-Tamimi war er 2010 als Madschun bei der Ruhrtriennale zu erleben, debütierte bei der Eröffnungsproduktion des Festivals von Aix-en-Provence 2011 in der Hauptrolle des Aymar in der Uraufführung von Oscar Bianchis Thanks to my Eyes und sang die Uraufführung von Miroslav Srnkas Jakub Flügelbunt an der Semperoper Dresden. Hagen Matzeit gestaltete zahlreiche Händelpartien, darunter Admeto in Leipzig, Rinaldo bei den Händel Festspielen Karlsruhe, Arminio und Ruggiero (Alcina) in Halle, Goffredo (Rinaldo) in Köln sowie Egeus (Theseus) in Berlin. Bei den Bregenzer Festspielen war er in den Uraufführungen von Ľubica Čekovskás Impresario Dotcom (2020) sowie Alexander Moosbruggers Wind (2021) zu hören. Es folgten u.a. die Rolle Axel Freund (Haas‘ Bluthaus) an der Bayerischen Staatsoper und in Lyon sowie die Uraufführung von Ondřej Adámeks Ines an der Oper Köln.

Yannick Debus

Yannick Debus studierte Gesang an der Musikhochschule Lübeck, an der Hochschule für Musik Basel und an der Schola Cantorum Basiliensis. Zu seinen ersten Engagements zählen der Vater in «Hänsel und Gretel» am Schloss Weikersheim, Guglielmo in «Così fan tutte» an der Kammeroper Schloss Rheinsberg, der Kaiser in Ullmanns «Der Kaiser von Atlantis» sowie Figaro in Milhauds «La mère coupable» am Theater Basel und Emireno in Händels «Ottone» bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Von 2020 bis 2022 war er Mitglied des Internationalen Opernstudios am Opernhaus Zürich. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit René Jacobs, unter dessen Leitung er u. a. als Jesus («Johannes-Passion») im Concertgebouw Amsterdam, als Apollo (Händels «Apollo e Dafne»), als Kilian und Ottokar («Der Freischütz») u. a. in der Elbphilharmonie Hamburg, in Händels «Israel in Egypt» in der Philharmonie de Paris, dem Konzerthaus Freiburg und der Berliner Philharmonie sowie in der Titelpartie in Monteverdis «Orfeo» mit dem Freiburger Barockorchester u. a. in der Berliner Philharmonie, der Philharmonie de Paris und am Liceu in Barcelona zu erleben war. Ebenfalls mit dem Freiburger Barockorchester sang er Jesus («Matthäus-Passion») unter Francesco Corti auf Tour u. a. in Frankfurt, Madrid, Budapest, Zürich und Seoul. Seit der Spielzeit 2024/25 gehört er zum Ensemble des Opernhauses Zürich. Hier sang er zuletzt Harlekin («Ariadne auf Naxos»), Lesbo («Agrippina»), die Titelpartie in Wolfgang Rihms «Jakob Lenz», Schaunard in «La bohème», Lescaut in Massenets «Manon» und Dr. Falke in der «Fledermaus».

Manon24 / 27 Sept. / 3 / 7 Okt. 2025 Fidelio3 / 6 / 10 / 14 / 16 Mai 2026 Così fan tutte3 / 7 / 9 / 12 Juli 2026 Die Fledermaus7 / 10 / 12 / 14 / 18 / 26 / 28 / 31 Dez. 2025 / 2 / 4 / 6 / 10 Jan. 2026 Johannes-Passion24 März 2026 Die Zauberflöte20 / 25 Sept. / 6 / 18 / 21 / 24 / 30 Okt. 2026 / 2 / 8 / 18 / 20 / 23 Apr. 2027 Doctor Atomic7 / 11 / 14 / 20 / 24 / 28 Feb. 2027 Le nozze di Figaro2 / 6 / 8 / 15 / 19 Mai 2027 La bohème16 / 18 / 23 Juni / 4 / 7 / 10 Juli 2027
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Orchestra La Scintilla

Die Pflege der historischen Aufführungspraxis hat am Opern­haus Zürich seit dem Monteverdi-Zyklus in den 1970er Jahren Tradition. Bei der folgenden Reihe der Mozart-Opern mit dem Lei­tungs­­­team Harnoncourt/Ponnelle wurde weiter Pio­nierarbeit geleistet, und die Musikerinnen und Musiker passten ihre Spieltechnik den neue­sten Erkenntnissen der historischen Aufführungspraxis an. 1996 formierte sich aus dem Orchester der Oper ein eigenständiges Ensemble von erstklassigen spezialisierten MusikerInnen, das sich einen hervorragenden Ruf erwerben konnte. Der Funke der Begeisterung an neuer «Alter Musik» gab dem Ensemble seinen Namen: La Scintilla – der Funke. Aufführungen mit Koryphäen des Faches wie Nikolaus Har­non­court (u.a. Il ritorno d’Ulisse in patria, Idomeneo), William Christie (u.a. Orphée et Euridice, Les Indes galantes, Orlando), Mark Minkowski (Les Boréades, Giulio Cesare), Reinhard Goebel und Giuliano Carmignola gerieten so erfolgreich, dass das Opernhaus Zürich alle barocken und fast alle aus der klassischen Zeit stammenden Opern von seiner Barockforma­tion La Scintilla spielen liess und lässt. Ausserdem konzertiert das Orchestra La Scintilla der Oper Zürich mit namhaften Solisten – Instrumentalisten wie Sängern – und tritt unter der Leitung von Ada Pesch regelmässig in den gros­­sen Konzertsälen Europas wie der Londoner Royal Festival Hall, dem Concertgebouw Am­sterdam, der Philharmonie Berlin und dem KKL Luzern auf. Äusserst erfolgreich begleitete das Orchester Cecilia Bartoli auf mehrwöchigen Konzertreisen in Nordamerika und Europa (u.a. in der Carnegie Hall).

La clemenza di Tito26 / 29 Apr. / 3 / 8 / 15 / 17 / 20 / 25 Mai 2026 / 7 / 10 / 12 / 16 / 18 / 21 März 2027 2. Konzert La Scintilla15 Dez. 2025 Giulio Cesare in Egitto11 / 13 / 15 / 17 / 21 / 25 / 28 März 2026 3. Konzert La Scintilla18 Mai 2026 Bezuidenhout & Minasi15 März 2026 Aci, Galatea e Polifemo20 / 29 März 2026 Johannes-Passion24 März 2026 1. Konzert La Scintilla19 Okt. 2026 2. Konzert La Scintilla21 Dez. 2026 Rinaldo14 / 19 / 23 / 25 / 27 / 29 März 2027 3. Konzert La Scintilla26 Apr. 2027 c-Moll-Messe17 März 2027 Gringolts & Corti & Fischer11 Juli 2027

Statistenverein am Opernhaus Zürich

Der Statistenverein am Opernhaus Zürich wurde im Jahr 1900 gegründet und dürfte damit einer der traditionsreichsten Vereine auf dem Kulturplatz Zürich sein. Rund hundert Frauen und Männer im Alter von 16 bis 70 Jahren bereichern das Bühnengeschehen in zahlreichen Inszenierungen.Statisten, früher auch als Figuranten bezeichnet, haben generell nicht sprechende Rollen. Ihre Einsätze am Opernhaus Zürich fallen je nach Inszenierung unterschiedlich umfangreich aus. Während früher Massenszenen im Vordergrund standen, sind die Statistinnen und Statisten seit der Ära Pereira und der Intendanz von Andreas Homoki zunehmend auch für aufwändigere Einzelauftritte sowie für anspruchsvolle technische Einsätze gefragt. Die Mitglieder des Statistenvereins üben ihre Einsätze in der Freizeit und ohne finanzielle Interessen aus. Sie bringen Begeisterung für Musik und Theater mit.

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